Auch wenn Du in Deiner Kindheit vielleicht irgend etwas nicht wirklich hilfreiches für Dein Essverhalten gelernt hast. Vergiss es. Deine Eltern sind ab sofort raus aus der Nummer. Du bist jetzt erwachsen und davon dass jemand anders schuld ist, wirst Du nicht gesünder, schlanker oder fitter. 

Der bloße Beschluss, ab sofort achtsame Essensentscheidungen zu treffen, wird nicht viel bewirken, solange Du nicht weißt, warum Du wann in die Chips-Tüte greifst oder einen Nachschlag nimmst, obwohl Du längst satt bist.

Ich kann Dir das leider auch nicht sagen, denn jeder Menschen hat andere Gründe, um zu essen ohne Hunger zu haben. Deshalb finden wir es selbst heraus.

Ich stelle Dir hier eine Vorlage für ein Essens-Tagebuch zum Download und Ausdrucken hoch, in der Du Deine Motivation zum Essen reflektieren kannst. Der Schwerpunkt liegt nicht darauf, was oder wieviel Du isst oder wie viele Kalorien das alles hat, sondern wie Deine Stimmung ist, also wie du Dich fühlst, was Du jetzt eigentlich am liebsten tun würdest, auch was Du am liebsten essen würdest, falls Du ganz etwas anderes isst.  Und schließlich, warum Du isst und wie es Dir damit geht.
Spannend wird es vor allem, wenn Du isst ohne Hunger zu haben.

Und falls Du innere Kritiker, Glaubenssätze und Überzeugungen kennst oder erkennst. Immer schön dazu schreiben. Diese Teile unseres inneren Teams mögen uns lästig sein, aber sie haben ja ganz offensichtlich einen großen Einfluss auf unsere Entscheidungen. Hören wir ihnen doch mal zu.

Und jetzt ran an den Stift. “Ja, ja” zu sagen genügt nicht. Wir brauchen es schwarz auf weiß, sonst entgleitet uns alles wieder. 

Ich bin gespannt auf Deine Erfahrungen und Erkenntnisse.