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Life Hacks

Warum esse ich eigentlich?

Auch wenn Du in Deiner Kindheit vielleicht irgend etwas nicht wirklich hilfreiches für Dein Essverhalten gelernt hast. Vergiss es. Deine Eltern sind ab sofort raus aus der Nummer. Du bist jetzt erwachsen und davon dass jemand anders schuld ist, wirst Du nicht gesünder, schlanker oder fitter.  Der bloße Beschluss, ab sofort achtsame Essensentscheidungen zu treffen, …

Rebellion mit Zuckerguss

Heute geht es um Autonomie beim Essen.

Viele Menschen berichten immer wieder, dass sie mehr essen als sie eigentlich wollen und auch andere Lebensmittel als sie sich vorgenommen haben. Das kann daran liegen, dass sie sich den ganzen Tag so sehr eingeschränkt haben, dass am Abend der Heißhunger um die Ecke kommt.

Es kann aber auch noch andere Gründe haben. Die möchte ich mir hier im Podcast so nach und nach vornehmen, darüber berichten und einen Selbstversuch vorstellen, der Dir helfen kann, der Sache auf den Grund zu gehen oder vielleicht sogar einen Ausweg zu finden.

Heute geht es um Autonomie und unsere eigene Entscheidungsfreiheit. Denn manchmal ist Naschen sogar bei Erwachsenen in Wahrheit noch immer eine Rebellion gegen die eigenen Eltern oder eine andere Autorität aus der Kindheit, die heute vielleicht keine Rolle mehr spielt.

Das erste Objekt, an dem ein kleines Kind seine Autonomie erproben kann ist das Essen. Es kann noch nicht sprechen, aber es kann schon energisch den Löffel wegschieben oder den Spinat auf das weiße Kleid der Mama spucken. Es kann auch nach der begehrten Speise greifen um deutlich zu machen, was es “haam, haam!!!” will. 

Wenn es dann ein bisschen älter ist, kann es die Eltern, denen die Gesundheit ihres Nachwuchses wichtig ist, an den Rand des Wahnsinns treiben, indem es kein Gemüse anrührt und zwischen den Mahlzeiten Dinge mit viel Fett und Zucker zu sich nimmt. So viel, dass es zur nächsten regulären Mahlzeit dann wieder lustlos alles zur Seite schiebt, was auch nur ein Vitamin enthalten könnte.

Und je mehr es die Eltern damit ärgern kann, umso besser. 

Intuitives Essen

Wenn ich schon esse, warum nicht gleich achtsam?

Im 10-ten Prinzip geht es um sanfte Ernährung:  Erhalten Sie Ihre Gesundheit mit sanfter Ernährung Und an dieser Stelle schließt sich der Kreis.  Alles was gern mal als Junk Food abgewertet wird, heißt hier nämlich Spaß-Essen und wird nicht verboten.Das ist aber nur die eine Seite der Medaille.Auf der anderen Seite steht ganz klar die Betonung …

Life Hacks

Gemüse-Verstecke

Hier sammle ich Ideen für Gemüse-Verstecke. Gemüse ist toll und hat dabei wenig Kalorien. Gleichzeitig steckt es voller Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundärer Pflanzenstoffe. Weil es so viel Auswahl gibt, kommt genau hier auch die Abwechslung in den Speiseplan. Gemüse ist echtes Kraftfutter. Traut Euch ran! Trotzdem mag es nicht jeder so gern wie ich. Deshalb …

Das echte und das wahre Paradies

Es war ein mal ein König, der hatte ein großes Königreich und zwei Söhne, die er beide gleich lieb hatte.
Knut genoss das Leben, liebte gutes Essen und die schönen Künste. Er traf Entscheidungen entspannt aus dem Bauch heraus. In seiner Gesellschaft fühlten sich die Menschen wohl, die Frauen und die Männer auch, denn wenn Knut in der Nähe war, fühlte sich das Leben leicht an.
Hein legte großen Wert auf eine gesunde Lebensweise und hatte das Aussehen eines Modell-Athleten. Er traf Entscheidungen nachdem er gründlich die verschiedenen Aspekte durchleuchtet hatte. In seiner Gesellschaft war es interessant, denn er kannte sich mit Vielem aus. Wenn Hein in der Nähe war, fühlten sich die Menschen sicher, denn auf Hein war zu 100% Verlass.
Der Vater freute sich, sie zusammen zu erleben, denn bei aller Unterschiedlichkeit waren sie zusammen unschlagbar. Am liebsten hätte der Vater es gesehen, dass die Beiden das Königreich später gemeinsam regieren würden, so dass der Vater die Frage der Tronfolge so lange aufschob, bis er plötzlich und unerwartet viel zu früh starb.
Hein und Knut konnten sich auch nicht einig werden. Zum ersten Mal musste es zwischen ihnen Beiden einen Gewinner und einen Verlierer geben. Zum ersten Mal stritten sie.
Verwirrt und uneinig teilten sie das Königreich des Vater in zwei Königreiche, dem Hein-Land und dem Knut-Land. Sie zogen eine Grenze durch das Land und ließen die Grenzübergänge bewachen. Das bereitete ihren Untertanen viel Verdruss, denn auf diese Weise wurden Familien und Freunde getrennt.
Wer es dennoch schaffte, die Grenze zu überwinden, kam nicht wieder zurück und vermisste nun wieder die lieben Menschen die er zurücklassen musste. Viele Jahre herrschten und stritten die königlichen Brüder.
Sie stritten, bis sie müde und alt wurden und sich nicht mehr erinnerten, worüber sie sich vor vielen Jahren so sehr aufgeregt hatten. So trafen sie sich am Grenzübergang an der Friedensstraße und setzten sich ins Grenzer-Häuschen. König Hein hatte eine große Schüssel Salat und ein frisches Ciabatta aus der Schlossküche dabei und König Knut brachte Prosecco und Tiramisu. Warum sind diese Könige eigentlich Männer? Frauen können doch auch böse sein. Egal. Die zwei trafen sich also an der Grenze und ließen es sich gut gehen. Noch im Prosecco-Nebel beschlossen sie die Grenzposten nach Hause zu schicken und alle Grenzen zwischen Hein-Land und Knut-Land zu öffnen. Auf beiden Seiten der Grenze starrten ihre Untertanen fassungslos auf dieses Schauspiel. Was sie sich immer gewünscht hatten wurde jetzt wahr und nun konnten sie es nicht so recht glauben. Sie trauten dem Frieden nicht. Auch wenn sich ein paar Verwegene auf die andere Seite trauten, so bekamen sie es dort schnell mit der Angst zu tun, sie könnten nicht wieder zurück nach Hause und statt das andere Leben zu genießen, sahen sie zu, dass sie so schnell wie möglich wieder nach Hause kamen. Sehr langsam lernten sie, dass sie jederzeit hin- und hergehen konnten und doch blieben sie getrennt. Immer war das Gras auf der anderen Seite des Flusses grüner, aber sobald die Hein-Leute zu Besuch bei ihren Knut-Freunden waren, sehnten sie sich zurück nach Hause ins Hein-Land, denn da war es doch am Schönsten. Und wenn die Knut-Leute im Hein-Land waren, ging es ihnen genauso. Die Grenze war nicht mehr da, aber in den Köpfen der Untertanen, gab es sie immer noch. Aber die Kinder liefen ganz selbstverständlich hin und her. Sie spielten Fußball in Hein-Land, weil da der Fußballplatz am schönsten war, sie gingen am Stand in Knut-Land schwimmen und zum Abend-Essen waren sie wieder zuhause bei ihren Eltern und Geschwistern.

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