Autonomie ist wichtig, manchmal sogar wichtiger als gesundes Essen.

Heute geht es um Autonomie beim Essen. Viele Menschen berichten immer wieder, dass sie mehr essen als sie eigentlich wollen und auch andere Lebensmittel als sie sich vorgenommen haben. Das kann daran liegen, dass sie sich den ganzen Tag so sehr eingeschränkt haben, dass am Abend der Heißhunger um die Ecke kommt. Es kann aber auch noch andere Gründe haben. Die möchte ich mir hier im Podcast so nach und nach vornehmen, darüber berichten und einen Selbstversuch vorstellen, der Dir helfen kann, der Sache auf den Grund zu gehen oder vielleicht sogar einen Ausweg zu finden. Heute geht es um Autonomie und unsere eigene Entscheidungsfreiheit. Denn manchmal ist Naschen sogar bei Erwachsenen in Wahrheit noch immer eine Rebellion gegen die eigenen Eltern oder eine andere Autorität aus der Kindheit, die heute vielleicht keine Rolle mehr spielt. Das erste Objekt, an dem ein kleines Kind seine Autonomie erproben kann ist das Essen. Es kann noch nicht sprechen, aber es kann schon energisch den Löffel wegschieben oder den Spinat auf das weiße Kleid der Mama spucken. Es kann auch nach der begehrten Speise greifen um deutlich zu machen, was es "haam, haam!!!" will.  Wenn es dann ein bisschen älter ist, kann es die Eltern, denen die Gesundheit ihres Nachwuchses wichtig ist, an den Rand des Wahnsinns treiben, indem es kein Gemüse anrührt und zwischen den Mahlzeiten Dinge mit viel Fett und Zucker zu sich nimmt. So viel, dass es zur nächsten regulären Mahlzeit dann wieder lustlos alles zur Seite schiebt, was auch nur ein Vitamin enthalten könnte. Und je mehr es die Eltern damit ärgern kann, umso besser. 

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