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Kreative Pause

Auch wenn mein kleiner Podcast eigentlich noch gar nicht richtig in Schwung gekommen ist, brauche ich jetzt trotzdem schon eine Pause.
Ich habe mich mit meinem Leben, meinen Wünschen, Hoffnungen, Chancen, Talenten und natürlich auch weil ich alt bin und das Geld brauche in eine Situation manövriert, in der ich jetzt drei Ausbildungen zur gleichen Zeit mache. Tja, ich will eben ein kluges Kind werden.
Darin liegt viel Energie, Neugier und auch Begeisterung.
Und dann ist da ja auch noch meine Band inklusive Gesangsunterricht, den ich mir endlich erlaubt habe, der Garten und Laufen würde ich auch gern mal wieder.
Also mein altes Problem, dass der Tag nur 24 Stunden hat, hat mich jetzt also wieder eingeholt.
So ungern ich es mir eingestehe, ich bin leider nur ein Mensch.
Und ausgerechnet mein Herzensprojekt Zunehmend Leichter muss ich deshalb jetzt mal für eine Weile pausieren lassen. Das schmerzt mich sehr und ist überhaupt nicht leicht.

Doch wie sagte schon dereinst der rosarote Panter? Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage!
Bleibt mir gewogen, ich habe noch viel mit Euch vor.

Rebellion mit Zuckerguss

Heute geht es um Autonomie beim Essen.

Viele Menschen berichten immer wieder, dass sie mehr essen als sie eigentlich wollen und auch andere Lebensmittel als sie sich vorgenommen haben. Das kann daran liegen, dass sie sich den ganzen Tag so sehr eingeschränkt haben, dass am Abend der Heißhunger um die Ecke kommt.

Es kann aber auch noch andere Gründe haben. Die möchte ich mir hier im Podcast so nach und nach vornehmen, darüber berichten und einen Selbstversuch vorstellen, der Dir helfen kann, der Sache auf den Grund zu gehen oder vielleicht sogar einen Ausweg zu finden.

Heute geht es um Autonomie und unsere eigene Entscheidungsfreiheit. Denn manchmal ist Naschen sogar bei Erwachsenen in Wahrheit noch immer eine Rebellion gegen die eigenen Eltern oder eine andere Autorität aus der Kindheit, die heute vielleicht keine Rolle mehr spielt.

Das erste Objekt, an dem ein kleines Kind seine Autonomie erproben kann ist das Essen. Es kann noch nicht sprechen, aber es kann schon energisch den Löffel wegschieben oder den Spinat auf das weiße Kleid der Mama spucken. Es kann auch nach der begehrten Speise greifen um deutlich zu machen, was es “haam, haam!!!” will. 

Wenn es dann ein bisschen älter ist, kann es die Eltern, denen die Gesundheit ihres Nachwuchses wichtig ist, an den Rand des Wahnsinns treiben, indem es kein Gemüse anrührt und zwischen den Mahlzeiten Dinge mit viel Fett und Zucker zu sich nimmt. So viel, dass es zur nächsten regulären Mahlzeit dann wieder lustlos alles zur Seite schiebt, was auch nur ein Vitamin enthalten könnte.

Und je mehr es die Eltern damit ärgern kann, umso besser. 

Das echte und das wahre Paradies

Es war ein mal ein König, der hatte ein großes Königreich und zwei Söhne, die er beide gleich lieb hatte.
Knut genoss das Leben, liebte gutes Essen und die schönen Künste. Er traf Entscheidungen entspannt aus dem Bauch heraus. In seiner Gesellschaft fühlten sich die Menschen wohl, die Frauen und die Männer auch, denn wenn Knut in der Nähe war, fühlte sich das Leben leicht an.
Hein legte großen Wert auf eine gesunde Lebensweise und hatte das Aussehen eines Modell-Athleten. Er traf Entscheidungen nachdem er gründlich die verschiedenen Aspekte durchleuchtet hatte. In seiner Gesellschaft war es interessant, denn er kannte sich mit Vielem aus. Wenn Hein in der Nähe war, fühlten sich die Menschen sicher, denn auf Hein war zu 100% Verlass.
Der Vater freute sich, sie zusammen zu erleben, denn bei aller Unterschiedlichkeit waren sie zusammen unschlagbar. Am liebsten hätte der Vater es gesehen, dass die Beiden das Königreich später gemeinsam regieren würden, so dass der Vater die Frage der Tronfolge so lange aufschob, bis er plötzlich und unerwartet viel zu früh starb.
Hein und Knut konnten sich auch nicht einig werden. Zum ersten Mal musste es zwischen ihnen Beiden einen Gewinner und einen Verlierer geben. Zum ersten Mal stritten sie.
Verwirrt und uneinig teilten sie das Königreich des Vater in zwei Königreiche, dem Hein-Land und dem Knut-Land. Sie zogen eine Grenze durch das Land und ließen die Grenzübergänge bewachen. Das bereitete ihren Untertanen viel Verdruss, denn auf diese Weise wurden Familien und Freunde getrennt.
Wer es dennoch schaffte, die Grenze zu überwinden, kam nicht wieder zurück und vermisste nun wieder die lieben Menschen die er zurücklassen musste. Viele Jahre herrschten und stritten die königlichen Brüder.
Sie stritten, bis sie müde und alt wurden und sich nicht mehr erinnerten, worüber sie sich vor vielen Jahren so sehr aufgeregt hatten. So trafen sie sich am Grenzübergang an der Friedensstraße und setzten sich ins Grenzer-Häuschen. König Hein hatte eine große Schüssel Salat und ein frisches Ciabatta aus der Schlossküche dabei und König Knut brachte Prosecco und Tiramisu. Warum sind diese Könige eigentlich Männer? Frauen können doch auch böse sein. Egal. Die zwei trafen sich also an der Grenze und ließen es sich gut gehen. Noch im Prosecco-Nebel beschlossen sie die Grenzposten nach Hause zu schicken und alle Grenzen zwischen Hein-Land und Knut-Land zu öffnen. Auf beiden Seiten der Grenze starrten ihre Untertanen fassungslos auf dieses Schauspiel. Was sie sich immer gewünscht hatten wurde jetzt wahr und nun konnten sie es nicht so recht glauben. Sie trauten dem Frieden nicht. Auch wenn sich ein paar Verwegene auf die andere Seite trauten, so bekamen sie es dort schnell mit der Angst zu tun, sie könnten nicht wieder zurück nach Hause und statt das andere Leben zu genießen, sahen sie zu, dass sie so schnell wie möglich wieder nach Hause kamen. Sehr langsam lernten sie, dass sie jederzeit hin- und hergehen konnten und doch blieben sie getrennt. Immer war das Gras auf der anderen Seite des Flusses grüner, aber sobald die Hein-Leute zu Besuch bei ihren Knut-Freunden waren, sehnten sie sich zurück nach Hause ins Hein-Land, denn da war es doch am Schönsten. Und wenn die Knut-Leute im Hein-Land waren, ging es ihnen genauso. Die Grenze war nicht mehr da, aber in den Köpfen der Untertanen, gab es sie immer noch. Aber die Kinder liefen ganz selbstverständlich hin und her. Sie spielten Fußball in Hein-Land, weil da der Fußballplatz am schönsten war, sie gingen am Stand in Knut-Land schwimmen und zum Abend-Essen waren sie wieder zuhause bei ihren Eltern und Geschwistern.

Die Mustermanns

Anja

Anja ist 38 Jahre alt, hat zwei Kinder und ist beruflich stark eingebunden. Anja ist immer in Eile und hat das Gefühl, nie Zeit zu haben. Sie hat einen BMI von 31. Und damit ist sie sehr unglücklich. Sie hat auch schon viele Diäten ausprobiert, aber am Ende hat sie immer wieder zugenommen und wiegt …

Das kleine NEIN

In den nächsten 4 Wochen lade ich Dich ein, das kleine NEIN zu studieren. Es macht nichts, wenn Du nicht NEIN sagen magst, weil Du gern hilfst. Wenn Du es nämlich wirklich gern tust, dann macht es ja auch Freude und tut Dir gut.
Wenn Du aber merkst, dass Du öfter Dinge tust, die Du eigentlich nicht tun willst, dann setze Dich am Abend kurz hin und stell Dir die folgenden Fragen:
• Habe ich heute NEIN gesagt?
• Wozu habe ich heute nicht NEIN sagen können?
• Warum nicht?
• Wozu habe ich gern JA gesagt?
• Zu wem oder was in meinem Leben möchte ich heute JA sagen?
Am besten wird es funktionieren, wenn Du es tatsächlich aufschreibst. Du brauchst dafür kein extra schönes Buch. Da ist die Scheu viel zu groß, etwas hineinzuschreiben, das für einen Literaturnobelpreis zu banal ist. Nimm ein ausrangiertes Schulheft oder die Rückseiten von Lieferscheinen, etwas das nicht zu schade für Deine Gedanken ist. Einfach raus damit. Es ist nur für Dich, Du musst es niemandem zeigen. Okay, Du kannst es natürlich auch in den Rechner kloppen, wenn das Deine normale Art zu schreiben ist. Hauptsache, Du nimmst Dir die Zeit und Du schreibst es wirklich auf.
Es geht darum zu verstehen, warum Du Dinge tust, die Du nicht tun willst und Deine eigenen Wünsche ernster zu nehmen. Es geht darum, zufriedener mit Dir und Deinem Leben zu sein. Vielleicht brauchst Du dann keine Tröster in knisterndem Papier mehr um einen inneren Mangel zu füllen, der überhaupt kein Hunger ist.
Wie beim letzten Mal mache ich auch wieder mit. Bei der Vorbereitung dieser Episode sind auch mir viele JAs und NEINs begegnet und es wurde eine ziemlich spannende Folge für mich.

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